In den 1970er Jahren begann der Siegeszug der kontinuierlichen Einspritzanlagen. Zuerst als K-Jetronic rein mechanisch, in Verbindung mit geregelten Katalysatoren zuerst als getaktete K-Jetronic, später als KE-Jetronic.
Die K-Jetronic senkt die Abgasemissionen wie auch die Verbräuche deutlich. Sie hat aber auch konzeptionelle Nachteile, so ist z.B. die Kombination mit einer scharfen Nockenwelle nur mit deutlichen Einbußen beim Laufverhalten möglich. Weit überwiegend kann man aber nur Gutes von den Anlagen berichten,- wenn sie denn das machen, was sie sollen.
Treten Probleme beim Lauf der Motoren auf, steht schnell der Mengenteiler unter Generalverdacht, bei Motoren mit langen Standzeiten ist dies auch häufig berechtigt. Am Ende der Diagnose überwiegen bei uns aber Probleme mit Falschluft/Nebenluft.
Bisher wurden aber nahezu in jedem Fall mehrere Fehler identifiziert. Die Systeme sind ausnahmslos alt und sehr selten schon einmal konsequent und komplett überholt worden.


