Das G50-Getriebe bescherte dem 3,2 Carrera eine deutlich verbesserte Schaltbarkeit und eine hydraulische Kupplung. Die Kupplung hat in der Werksvariante keine tangentialen Stahlfedern zur Dämpfung, sondern einen zentralen Gummikörper. Dieser dämpft nicht nur das Einkuppeln, sondern auch die Drehschwingungen der Kurbelwelle. Diese verursachen nicht nur das „rauschende“ Geräusch bei niedrigen Drehzahlen im Getriebe, sondern sind auch wesentlich für dessen Verschleiß verantwortlich.
Dieses Gummielement ist in seiner Wirkung ein Vorläufer des Zweimassenschwungrades, welches erst beim 964 Einzug in die Serie hielt. Aufgrund des hohen Alters reißen die Gummielemente irgendwann ab, so dass die Kupplung, obwohl grundsätzlich noch nicht verschlissen, ausgetauscht werden muss. In einem solchen Fall reißt übrigens der Kraftschluss nicht komplett ab, sondern über eine deutlich hör- und spürbare „metallische Notverbindung“ kann die Kraft weiterhin übertragen werden.



