Zum Modelljahrgang 2009 hat Porsche den 997 sehr umfangreich verändert. Nach diesem Facelift wird das Fahrzeug überwiegend unter der Bezeichnung 997.2 geführt. Der Motor wurde sehr grundsätzlich überarbeitet, und Porsche hat, genau wie viele andere Hersteller, die Direkteinspritzung eingeführt.
Bei dieser Art der Einspritzung kommt es sehr häufig zu starken Verkorkungen des Luftansaugtraktes. Geringe Fahrleistungen und viel Kurzstreckenverkehr begünstigen den bei allen Herstellern bekannten Effekt. Gerade die Einlassventile verkoken dann sehr stark, was zu deutlich spürbaren Motorproblemen führt. Die Folge sind schlechte Abgaswerte, geringere Leistung, höherer Verbrauch und Fahrverhaltensstörungen.
Im fortgeschrittenen Stadium wird der Ventiltrieb durch diese Ablagerungen gestört, sodass die Ventile teilweise nicht mehr korrekt schließen. Die Effekte nehmen also immer weiter zu; eine Selbstheilung durch beherztes „Freifahren“ ist nicht mehr möglich.



